Welche Herausforderungen stellen Ihre Räume an Sie? Wie gehen Sie mit diesen um?
Wir haben zahlreiche Herausforderungen, die nicht nur der Ort, sondern auch das Glashaus mit sich bringen: Wir haben zwar Strom, aber kein Wasser im Glashaus. Wir haben kein Lager oder Keller, kein WC. Während des Auf- und Abbaus ist alles transparent, das heißt, die Präsentation hört nicht auf. Zu den Eröffnungen sind wir abhängig vom Wetter, denn diese finden immer direkt auf dem Worringer Platz statt. Dafür haben wir en sehr heterogenes Publikum. Nicht nur Laufpublikum, auch Dauergäste vom Worringer Platz sowie künstlerisch Interessierte. Durch den Ballungsort Worringer Platz müssen wir verstärkt aufpassen bezüglich Kriminalität. Dazu zählt auch Vandalismus, weshalb wir verstärkt kaputte Glasscheiben umtauschen müssen. Unsere Künstler*innen gehen sehr persönlich mit dem Ort und seinen Herausforderungen um. Alle Ausstellungen sind ortsspezifisch. Und auch wir als künstlerisch Leitende und Team von Palace lassen uns immer wieder neu auf den Ort ein.